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Anlagebedingter Haarausfall: Ursache und erfolgreiche Behandlung.

Alle Artikel, Anti-Aging, Body, Haarausfall / 26.Dez 2018

Haarausfall ist für viele Betroffene mit einem hohen Leidensdruck verbunden. Dies hat vor allem sozialpsychologische Gründe: Volles Haar wirkt auf uns Menschen jugendlich, vital und gesund. Schütteres Haar hingegen verbinden viele mit Krankheit und Alter. Von Haarausfall (Alopezie) spricht man, wenn pro Tag mehr als 100 Haare ausfallen bzw. so viele Haare, dass sichtbar ausgedünnte oder kahle Stellen zu sehen sind.

In der Medizin unterscheiden wir zwischen drei Formen von Haarausfall

• Anlagebedingter Haarausfall (Alopecia androgenica)
• Kreisrunder Haarausfall (Alopezia areata)
• Diffuser Haarausfall (dünner werdendes Haar)

Diese drei Formen von Haarausfall gehören zu den sogenannten nicht-vernarbenden Alopezien, die mit einer entsprechenden Haarausfall-Behandlung therapiert werden können. Vernarbende Alopezien hingegen sind irreversibel.

Die am weitesten verbreitete Form des Haarausfalls ist der anlagebedingte bzw. erblich bedingte Haarausfall. Entsprechend kommen auch die meisten Patienten mit dieser Form des Haarverlustes in unsere Praxis. Mit einer speziellen Mesotherapie lässt sich der Haarausfall nämlich stoppen und das Haarwachstum sogar anregen.

Anlagebedingter Haarausfall (Alopecia androgenica)

Anzeichen: Geheimratsecken an den Schläfen oder dünnes Haar im Bereich des Hinterkopfes.

Haarausfall ist in den meisten Fällen anlagebedingt. Um genau zu sein macht er 95% aller Haarausfall-Formen aus. Rund zwei Drittel der Betroffenen sind Männer – aber auch Frauen bleiben nicht vom Haarausfall verschont. Für viele ist der Leidensdruck zwar häufig sehr hoch, krankhaft ist der anlagebedingte Haarausfall aber nicht.

Die androgenetische Alopezie lässt sich bei Männern in sieben Stadien unterteilen. Diese standardisierte medizinische Einteilung geht auf die Urheber zurück und heisst Hamilton-Norwood-Klassifikation.

Anlagebedingter Haarausfall bei Männern

Die Symptome:

Oft fängt es mit Geheimratsecken an den Schläfen an. Auch im Bereich des Hinterkopfes kann das Haar stetig lichter werden. Mit der Zeit kann sich dies zu einer Glatze an Stirn und Hinterkopf ausweiten. Irgendwann bleibt dann nur noch der typische Haarkranz übrig. Bei vielen Männern treten die ersten Anzeichen des Haarausfalls bereits im Jugendalter auf. Mit den Jahren nehmen die Haarlichtungen dann stetig zu.

Ursachen:

Die sogenannte Miniaturisierung der Haarfollikel entsteht durch das fortschreitende Schrumpfen von Kopfhaarwurzeln. Schuld daran sind Rezeptoren, an die sich die männlichen Hormone Testosteron und Dihydrotestosteron DHT binden können. Die Wachstumsphase der Haare wird durch das DHT verkürzt und der gesamte Haarzyklus wird beschleunigt. In der Folge werden die Haare kontinuierlich dünner und lichter.

 

Behandlung bei erblich bedingtem Haarausfall:

In unserer Praxis in Zürich behandeln wir Haarausfall mit dem Vital Injector – einer neuen Form der Mesotherapie. Bei dieser Behandlung werden spezielle wachstumsfördernde Wirkstoff-Komplexe und/oder körpereigenen PRP mit dem patentierten Mehrnadel-System in die Kopfhaut injiziert. Der Vorteil des Vital Injectors: Verkürzte Behandlungszeit, gleichmässigere Injektion und deutlich geringere Schmerzen als bei der klassischen Mesotherapie. Eine Kombination mit der klassischen medikamentösen Therapie mit Finasterid (Propecia *R*) und Minoxidil 5% (Regaine *R*; Neocapil*R*) ist häufig sinnvoll und hilfreich.

Mehr Infos zur Behandlung von Haarausfall

 

 

Haarausfall bei Frauen

Die Symptome:

Bei der Frau macht sich der anlagebedingte Haarausfall vor allem durch schütteres Haar im Scheitelbereich bemerkbar. Auch im hinteren Bereich und seitwärts kann sich das Haar allmählich lichten. Es entstehen selten kahle Stellen. Vielmehr werden die Haare immer dünner und die Kopfhaut sichtbar. In den meisten Fällen tritt der Haarausfall übrigens erst nach den Wechseljahren auf.

Ursache:

Im Gegensatz zum anlagebedingten Haarausfall bei den Männern, können die Ursachen bei den Frauen unterschiedlicher sein. Auch bei Frauen ist der Haarausfall häufig hormonell bedingt. Aber auch Eisenmangel, eine Schilddrüsenunterfunktion oder Nebenwirkungen von Medikamenten können zu schütterem Haar führen.

Behandlung von Haarausfall bei Frauen:

Nach Abklärung und gegebenenfalls Behandlung der zugrunde liegenden Ursache kann auch bei Frauen mit einer Kombination von Minoxidil und der Vital Injektor-Mesotherapie mit PRP das Haarwachstum wieder angeregt werden.

 

Haben Sie Fragen zum Thema Haarausfall? Gerne beraten wir Sie individuell in unserer Praxis.

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