Gepostet am 25.Feb 2019 von in Alle Artikel, Body | Keine Kommentare

Kryolipolyse – 6 Fragen an Dr. Ledermann

Alle Artikel, Body / 25.Feb 2019

Die Kryolipolyse ist ein innovatives Verfahren, um lokale Fettpolster mit Kälteeinwirkung zu reduzieren. Doch für wen ist die Behandlung geeignet, gibt es Studien und wie sieht es mit den Nebenwirkungen aus?

Herr Dr. Ledermann, für welche Problemzonen  ist die Kryolipolyse geeignet?

Prinzipiell können alle Problemzonen be­handelt werden, die sich mit einem entsprechenden Applikator ansaugen lassen. Gewünscht wird eine Behandlung in absteigender Reihenfolge: am Bauch, für die Hüftwülste, bei Frauen Oberschenkel innen oder Oberschenkel aussen (Reiterhosen) und Oberarme. Bei Männern die Brust. Mit einem speziellen Applikator kann auch das Doppelkinn behandelt werden.

 

Gibt es Studien zur Wirksamkeit der Kryolipolyse?

Es wurde eine ganze Reihe von fundierten Studien durchgeführt und auch in medizinischen Fachzeitschriften publiziert. Diese Studien erklären die physikalische/physiologische Wirkung des Vorgangs der Kryolipolyse und bestätigen auch die klinische Wirksamkeit.

 

Was kann die Kryolipolyse und wo sind ihr Grenzen?

Mit einer Behandlung mit dem Kryoshape können pro Zone ca. 25% des gekühlten Gewebes reduziert werden. Die Behandlungen können an der gleichen oder leicht verschobenen Stelle wiederholt werden, bis das gewünschte Resultat erreicht ist. Die Kryolipolyse ist jedoch nicht geeignet für eine Gewichtsreduktion. Bei einem BMI von 25 oder höher ist es sinnvoller mit einer HCG Kur oder einer Ernährungsumstellung mit dem Metabolic Balance® Programm das Gewicht zu reduzieren und anschliessend oder auch parallel zur Gewichtsreduktion besonders hartnäckige Fettdepots mit dem Kryoshape zu behandeln.

 

Was ist vor und nach der Kryolipolyse-Behandlung zu beachten?

Am Behandlungstag und nach der Behandlung sollten Sie möglichst viel trinken (2 Liter Wasser/Tag). Nach der Behandlung sollten Sie, mindestens in der ersten Woche darauf­ achten, möglichst wenig Kohlenhydrate (Zucker, Weissbrot, Pasta, weisser Reis, etc.) und Fett zu essen, dafür mehr Eiweiss (mageres Fleisch, Geflügel, Fisch, Tofu, fettarme Milchprodukte und Hülsenfrüchte) sowie Gemüse und Salat. Eine Gewichtsreduktion von 1-2 kg ist ideal zur Verbesserung der Resultate. Ebenso können Sie den Abbauprozess unterstützen mit häufiger Massage (3-4 x/Woche), entweder manuell oder mit einem Schüttelgurt. Sehr hilfreich ist auch eine 5malige Behandlung der Region mit der akustischen Wellentherapie im wöchentlichen Abstand.

 

Gibt es Neben­wirkungen?

Als Nebenwirkung besteht nach der Kryolipolysebehandlung sehr häufig eine Gefühlsverminderung der Haut im gekühlten Areal. Die Erholungszeit ist individuell sehr unterschiedlich und kann von 2-3 Tagen bis mehrere Wochen dauern. Die Erholung ist jedoch immer vollständig. Selten (in ca. 2% der Behandlungen) kann das angelegte Vakuum zur Bildung von leichten Blutergüssen führen, welche dann 2-3 Wochen zur Abheilung brauchen. Gelegentlich kommt es zu muskelkaterähnlichen Schmerzen in der behandelten Region für einige Tage. Schwerere Nebenwirkungen wie z.B. Hautschädigungen durch eine Kälteverbrennung treten bei sorgfältiger Anwendung mit einem gut kontrollierten und gesteuerten Gerät (wie dem Kryoshape) nie auf.

 

Lassen sich kleine Fettpolster nicht ­besser mit Sport und gesunder Ernährung bekämpfen?

Erfahrungsgemäss sind es häufig gerade kleinere, störende Fettpolster (bei Frauen vor allem an Bauch und Oberschenkeln, bei Männern vor allem die «lovehandles»), die sich auch mit intensivem Training nur schwer reduzieren lassen. Da ist die Kryolipolyse eine willkommene Hilfe.

 

Haben Sie Fragen zur Kryolipolyse? Wir stehen Ihnen gerne beratend zur Seite. 

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